Gut versorgt: CSU und SPD fordern Unterstützung für SeniorInnen

Pressekonferenz

Die Stadtratsfraktionen von CSU und SPD setzen sich für eine bessere Versorgung älterer Menschen in München ein: Mit einem Antragspaket wollen sie zusätzliche Angebote für Seniorinnen und Senioren schaffen, die selbstbestimmt zu Hause wohnen möchten und dabei an der ein oder anderen Stelle Hilfe brauchen.

Das Antragspaket von CSU und SPD umfasst drei Schwerpunkte. Zum einen sollen ältere Menschen mit geringerem Einkommen die Möglichkeit bekommen, hauswirtschaftliche Hilfe zu beantragen, gerade auch, wenn sie etwa die Pflegestufe 1 haben. Bisher ist das wegen fehlender Angebote kaum möglich. Zum anderen soll ein Kontaktangebot geschaffen werden, bei dem SeniorInnen auch abends und am Wochenende in Notfallsituationen Beratung und falls nötig Hilfe erhalten. Und drittens soll der bezahlbare, warme Mittagstisch in den Alten- und Servicezentren plus (ASZplus) gesichert werden.

Marian Offman

Stadtrat Marian Offman, der sozialpolitische Sprecher der CSU-Fraktion, sagt:

„Ein Schwerpunkt unserer Sozialpolitik liegt auf der Verbesserung der Versorgung der Münchner Seniorinnen und Senioren. Der nachvollziehbare Wunsch vieler älterer Menschen ist es, so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden zu bleiben. Hier setzen wir mit unserem Antragspaket an, indem wir die Unterstützungsangebote für ein Leben zu Hause ausbauen. Eine zentraler Baustein der Versorgung ist unser Netz der Alten- und Servicezentren. Von dort gehen wichtige Impulse aus: Beim preiswerten Mittagstisch kommen die älteren Mitmenschen aus dem Viertel zusammen. Dieses Angebot wollen wir bedarfsgerecht erweitern. Bei den Hausbesuchen fällt auf, dass ältere Menschen, die eine Rente knapp über dem Existenzminimum bekommen und deshalb keine Leistungen beziehen, vielfältige Bedarfe hauswirtschaftlicher Unterstützung haben. Einkaufen, Putzen, Waschen – Wer hilft ihnen, wenn keine Verwandten oder Bekannten zur Stelle sind? Besonders schlimm ist die Hilflosigkeit nach Krankenhausaufenthalten sowie bei Krisen am Abend oder am Wochenende. All diese Handlungsbedarfe sehen wir, weshalb die Zeit reif ist für die Weiterentwicklung unserer Unterstützungsangebote.“

Stadtrat Christian Müller, der sozialpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, sagt dazu:

„Viele Münchnerinnen und Münchner wünschen sich, auch im Alter noch daheim zu leben. Diesen Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben im eigenen Zuhause unterstützen wir mit unserem Antragspaket, denn wir packen die Probleme an, die sich dabei häufig ergeben können. Gerade für SeniorInnen mit geringem Einkommen wollen wir die Möglichkeit schaffen, hauswirtschaftliche Hilfen zu bekommen, etwa jemanden, der beim Einkaufen, Putzen oder Kochen hilft. Das sind oft kleine Dienste mit großer Wirkung, die es möglich machen, im eigenen Haushalt zu bleiben und auf stationäre Betreuung zu verzichten. Außerdem wollen wir ein Notfallangebot: Gerade wenn am Abend oder am Wochenende etwas passiert, wenn Beratung oder Versorgung gebraucht wird, muss jemand da sein. Ein Drittel aller über 65-Jährigen in München lebt allein. Deshalb wollen wir zum Beispiel eine Notrufnummer, die zu diesen Zeiten erreichbar ist und sofortige Hilfe vermittelt. Nicht zuletzt wollen wir auch sicherstellen, dass in allen ASZplus ein warmer Mittagstisch angeboten wird. Dieses bezahlbare Angebot ist für viele ältere Menschen ein wichtiges Angebot nicht nur für die Versorgung, sondern auch für das soziale Leben und den Kontakt im Viertel.“

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