Pasinger Viktualienmarkt: Startschuss der Sanierung

Der Kommunalausschuss hat heute die Sanierung des Pasinger Viktualienmarkts beschlossen und die Vorplanung in Auftrag gegeben. Der Pasinger Markt wird zwar neu gebaut, bleibt jedoch mit seinem gewohnten Charme erhalten. Die CSU-Fraktion begrüßt dieses für Anwohner- und Händlerschaft zufriedenstellende Planungskonzept.

Die Information ist bekannt: Die vier Münchner Lebensmittelmärkte – Viktualienmarkt, Markt am Elisabethplatz, Markt am Wiener Platz und Pasinger Viktualienmarkt – müssen aufgrund veränderter hygienischer und brandschutzrechtlicher Anforderungen saniert werden. Eine Machbarkeitsstudie hat ergeben, dass die Sanierung des Pasinger Viktualienmarktes am Besten mit einem Neubaukonzept umzusetzen ist. Die charakteristische Optik eines vierseitig umbauten Innenhofes mit Öffnungen zur Straße und zum Pasinger Rathaus bleibt jedoch bestehen. Die Gebäudekörper werden etwas in die Breite wachsen, um alle bestehenden Händler mit Lager- und Verkaufsflächen sowie Toiletten aufnehmen zu können. Der Innenhof wird künftig von Marktständen freigehalten, was die Aufenthaltsqualität für die Kundschaft auch durch den Erhalt des Baumbestandes deutlich erhöht. Der Interimsstandort für die Händlerschaft wird in unmittelbarer Nähe vor dem Pasinger Rathaus eingerichtet. Händlerschaft und Bezirksausschuss zeigen sich zufrieden mit den bisherigen Planungsüberlegungen.

Bürgermeister Josef Schmid

„Der Pasinger Viktualienmarkt ist ein malerisches Kleinod und als zentraler Ort für die Versorgung mit frischen Lebensmitteln unverzichtbar für den Münchner Westen. Gleichzeitig ist die Substanz des Marktes in die Jahre gekommen, weswegen ein Update des Marktes unausweichlich für seinen Fortbestand ist. Mit der heutigen Entscheidung des Stadtrates werden zwei Ziele erreicht, die mir beide sehr wichtig sind: Die Modernisierung des Marktes im Einvernehmen mit den Händlern bei gleichzeitiger Bewahrung des einzigartigen Charakters des Marktes“, sagt Bürgermeister Josef Schmid.

Kristina Frank
Kristina Frank

„Wir freuen uns, dass nun auch die Sanierung des Pasinger Viktualienmarkts auf den Weg gebracht wurde. Hier macht tatsächlich ein Neubau Sinn, um alle Händler in den Gebäuden unterbringen zu können. Die Aufenthaltsqualität im Innenhof wird nachhaltig aufgewertet, wenn er nicht mehr durch Standl verstellt wird. Die Kundschaft kann somit entspannt die bunten Auslagen vor und in den Läden bestaunen und sich auf einen Ratsch unter den Bäumen zusammenstellen. Auch Kundentoiletten werden geschaffen. Ein weiteres Plus sind die Öffnung des Marktplatzes auch nach Betriebsschluss und die Erweiterung in Richtung Pasinger Rathaus. Durch eine neue Gastronomie verliert der Hochzeitshof seinen lieblosen Hinterhofcharakter. Der Markt wird ein echtes Schmuckstück“, freut sich Stadträtin Kristina Frank, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin der CSU-Fraktion im Kommunalausschuss.

Die CSU-Fraktion hatte im April gefordert, den historischen Schriftzug wieder auf dem Dach des Marktes anzubringen. Es wäre für Pasing und die Händlerschaft schön, wenn der identitätsstiftende, historische Schriftzug, der ursprünglich zur Restaurierung abgenommen wurde, zur feierlichen Wiedereröffnung angebracht werden könnte.

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