Für den Münchner Wohnungsmarkt: Städtische Mieten begrenzen – Eigentum stärken!


Die CSU-Fraktion möchte mit ihren beiden Stadtratsanträgen Mieterhöhungen bei den städtischen Wohnungsbaugesellschaften begrenzen und Wohnungseigentum stärker fördern. Unser Credo: Der Erhalt des Erfolgsmodells „Münchner Mischung“.

Manuel Pretzl
Manuel Pretzl

Mieten bei den städtischen Wohnungsbaugesellschaften solidarisch gestalten – Erhöhungen begrenzen:
Bei freifinanzierten Wohnungen der städtischen Wohnungsbaugesellschaften sind Mietanhebungen von 15 % innerhalb von 3 Jahren gesetzlich möglich. Die Rathaus-CSU schlägt vor, den Zeitraum auf 5 Jahr zu verlängern und gleichzeitig die Miethöhe auf 90 % des aktuellen Mietspiegels zu begrenzen.
„In München reißt die monatliche Miete ein großes Loch im Geldbeutel, weshalb jede Mieterhöhung schmerzt. Da die Mieten unserer städtischen Wohnungsbaugesellschaften zum Teil deutlich unter dem Münchner Durchschnitt liegen, sind angemessene Mieterhöhungen dennoch weiterhin vertretbar. Weil gerade neue Wohnungen im Portfolio in der Miethöhe bereits dem Mietspiegel entsprechen, darf aus Gründen der Gerechtigkeit die Mietdifferenz bei vergleichbar großen Wohnungen nicht unverhältnismäßig auseinanderdriften. Unsere Vorschläge, die Mieterhöhungen auf 5 Jahre zu strecken und die Miethöhe auf 90 % des aktuellen Mietspiegelniveaus zu begrenzen, bremst den Mietanstieg in unseren städtischen Wohnungen angemessen ein. Weiterlesen

Statement von Stadtrat Manuel Pretzl zum CSU-Stadtratsantrag „Mehr Lebensqualität durch bessere Architektur 4 – Stadtgestaltungskommission auf den Prüfstand stellen“


Manuel Pretzl
Manuel Pretzl

„Mit der Forderung nach mehr Lebensqualität durch bessere Architektur hat die CSU im Februar eine lange überfällige Debatte um die Gestaltung und bauliche Entwicklung Münchens angestoßen. Die positive öffentliche Resonanz hat gezeigt, wie interessiert und durchaus skeptisch die Münchnerinnen und Münchner die städtebaulichen Planungen der Landeshauptstadt München verfolgen. Die jüngste Diskussion um das verdrehte Gebäude am Heimeranplatz ist ein gutes Beispiel: Die Lokalpolitiker begrüßen die mutige Architektur, während die Architekten in der Stadtgestaltungskommission davon wenig begeistert sind. Wir kommen um eine Reformierung dieses Gremiums nicht herum. Wir wollen eine unvoreingenommene Beratung bekommen, indem wird das Mandat auf wenige Jahre befristen und die Erbringung von Architekturleistungen der Mitglieder im Stadtgebiet München einschränken. Im Gegenzug möchten wir diese ehrenamtliche Tätigkeit ausreichend honorieren. Unsere Initiative ist ein Signal für alle Architekturbüros, uns spannende und innovative Vorschläge zu präsentieren“, sagt Stadtrat Manuel Pretzl, Fraktionsvorsitzender der CSU-Fraktion.

Statement von Stadtrat Manuel Pretzl zum CSU-Stadtratsantrag „Baustelle Sendlinger Tor: Straßensperrungen auf Nachtstunden verschieben“


Manuel Pretzl
Manuel Pretzl

„Ferienzeit ist Baustellenzeit in München, das ist bekannt. Aber niemand hat Verständnis für überflüssige Straßensperrungen und Mega-Stau zur morgendlichen Stoßzeit auf Hauptverkehrsstraßen in der Innenstadt. Die Baustelle Sendlinger Tor wird uns über Jahre behindern, weshalb zusätzliche Eingriffe in den Straßenverkehr wohlüberlegt sein müssen. Es ist nicht verhältnismäßig, tagsüber eine große Kreuzung zu sperren. Straßenführungsarbeiten können genauso gut nachts erledigt werden, wenn weniger los ist. Damit haben wir gute Erfahrungen während der Baustelle Luise-Kiesselbach-Tunnel macht. Die Planer sollen sich Gedanken über diese Möglichkeit machen“, fordert Stadtrat Manuel Pretzl, Fraktionsvorsitzender der CSU-Fraktion.

Statement von Stadtrat Manuel Pretzl zum SPD-Vorschlag einer kommunalen Mietpreisbremse


Manuel Pretzl
Manuel Pretzl

„Den Vorschlag einer Münchner Mietpreisbremse für die freifinanzierten Wohnungen der städtischen Wohnungsbaugesellschaften können wir generell diskutieren. Gesetzlich möglich sind Anhebungen von 15 % innerhalb von drei Jahren. Um die strapazierte Geldbörse der städtischen Mieterinnen und Mieter etwas zu schonen, wäre es vertretbar, die Kappungsgrenze herunterzusetzen. Da die Mieten der städtischen Wohnungsbaugesellschaften schon heute deutlich unter dem Münchner Durchschnitt liegen, sind angemessene Mieterhöhungen weiterhin absolut vertretbar. GEWOFAG und GWG müssen wirtschaftlich leistungsfähig bleiben, um den dringend benötigten Wohnungsbau vorantreiben zu können“, sagt Stadtrat Manuel Pretzl, Fraktionsvorsitzender der CSU-Fraktion.

Hochhausstudie: Neue Planungsperspektiven für München


Der Planungsausschuss hat heute der Fortschreibung der Hochhausstudie von 1995 zugestimmt. Gutachter sollen herausarbeiten, wo es in München geeignete Bereiche für Hochhausplanungen gibt und wie Hochhäuser stadtbildverträglich und gleichzeitig architektonisch anspruchsvoll realisiert werden können. Die CSU-Fraktion begrüßt die Diskussion um Chancen und Ansprüche dieser Art der städtebaulichen Entwicklung.

München wächst, doch die Flächenreserven sind endlich. Der Bedarf an Wohnraum, Gewerbeflächen und Büroräumlichkeiten übersteigt das Angebot deutlich. Das Planungsreferat befasst sich deshalb mit der Fortschreibung der Hochhausstudie von 1995, um die Möglichkeiten dieser Art der verdichteten Bauweise bei geringem Flächenbedarf für München zu diskutieren. Dabei ist die Grundhaltung der „Münchner Linie“ klar: Weiterlesen

Statement von Stadtrat Manuel Pretzl zum CSU-Antragspaket „Mehr Lebensqualität durch bessere Architektur“


Manuel Pretzl
Manuel Pretzl

„München braucht mehr ansprechende Architektur. Viereckige Kästen mit Flachdächern und glatten Fassenden dominieren die uniformen Neubaugebiete. Warum entstehen überhaupt keine Satteldächer mehr, warum schaffen wir keine lauschigen Innenhöfe oder arbeiten mit modernen Formen an den Fassaden? Innovative Entwürfe, die das Münchner Lebensgefühl widerspiegeln, werden in den städtebaulichen Wettbewerben von einer Clique von Architekten regelmäßig ausgebremst. Unser Eindruck: Uniformes Rasterdenkens und eine bestimmte architektonische Schule diktieren die Entscheidungsfindung, die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger sind nachrangig. Wir müssen die Stadt von den Architekten zurückholen, indem wir unsere Wettbewerbe umbauen und die Berufung einzelner Architekturbüros zeitlich begrenzen. Wenn wir durch bessere Architektur die Lebensqualität erhöhen, akzeptieren die Menschen Nachverdichtung und höhere Wohnhäuser. München wächst rasant, doch die Münchnerinnen und Münchner dürfen nicht auf der Strecke bleiben. Akzeptanz von ansprechenden Entwürfen schafft Identifikation mit dem eigenen Wohnviertel“, sagt Stadtrat Manuel Pretzl, Fraktionsvorsitzender der CSU-Stadtratsfraktion.

Alte Akademie: Planungen konkretisiert


Walter Zöller

Die Planungen der Alte Akademie – im Umgriff Neuhauser Straße, Kapellen-, Maxburg- und Ettstraße – wurden hinsichtlich Fassadengestaltung und Arkadenerhalt im Planungsausschuss konkretisiert.

Die Umgestaltung der Alten Akademie in der Münchner Innenstadt unterliegt der besonderen Aufmerksamkeit von Stadt, Denkmalschutz und Öffentlichkeit. Die Firma Signa als Bauherrin wurde deshalb zu einem Realisierungswettbewerb verpflichtet, um die architektonische Qualität zu garantieren. Das Preisgericht entschied sich für den Vorschlag eins Schweizer Architektenbüros und erteilte den Auftrag, sich im weiteren Planungsprozess mit der Beibehaltung oder Umgestaltung der Arkaden und Torbögen auseinanderzusetzen.

Der Ausschuss hat mehrheitlich für die Fortführung des Bebauungsplanverfahrens gestimmt. Des Weiteren wurde über die Ausgestaltung der Außenbereiche entschieden: Die Arkade in der Kapellenstraße wird geschlossen, die Arkade zur Neuhauser Straße wird mit einer lichten Breite von mindestens 4 Meter erhalten und die beiden Torbögen an der Ostseite (Richtung Richard-Strauss-Brunnen) bleiben bestehen. „Wir hätten uns aus Gründen optischer Gefälligkeit durchaus drei Öffnungen an der Ostseite vorstellen können, haben jedoch keine Mehrheit dafür gefunden. Besonders hervorheben möchten wir die positiven Effekte der Planungen des Karrees Alte Akademie: Der Schmuckhof wird für die Öffentlichkeit zugänglich und erlebbar gemacht. Außerdem werden die Räumlichkeiten nach dem Umbau vielfältig genutzt: Einzelhandel, Verwaltung, Gastronomie, Kultur und Wohnen verdichten und ergänzen sich an diesem historischen Ort bald besonders gelungen. Die denkmalschutzrechtlichen Belange berücksichtigen wir ebenfalls gebührend. Die Arkade in der Kapellenstraße braucht niemand als Durchgang, sie ist zunehmend zu einem Schmuddeleck verkommen. Sie ist für das Ensemble Alte Akademie nicht maßgeblich prägend“, sagt Stadtrat Walter Zöller.