Statements von Bürgermeister Josef Schmid und Stadtrat Manuel Pretzl zum OB-Vorstoß zur Senkung der Kinderbetreuungsgebühren


Bürgermeister Josef Schmid

„Unser Ziel bleibt die gebührenfreie Kita für alle Kinder. Die Lebenshaltungskosten in München sind sehr hoch. Deshalb muss die Stadt dort, wo es ihr möglich ist, für Entlastung sorgen. Wir brauchen daher eine grundlegende finanzielle Entlastung aller Eltern in München. Wir sollten hier mutiger und beherzter sein“, sagt Bürgermeister Josef Schmid.

Manuel Pretzl, Fraktionsvorsitzender

„Wir haben bereits im Mai 2017 betont, dass wir seit langem die Abschaffung der Kita-Gebühren fordern. Die Stadt soll diese Gebührenfreiheit selbst finanzieren, bis die Abschaffung bayernweit umgesetzt wird. Die Forderung des Oberbürgermeisters reicht bei weitem nicht aus. Ein Mischmodell aus Gebührenbefreiung und Gebührenreduzierung, das sich an starren Einkommensgrenzen orientiert, schafft neue soziale Ungleichheiten. Wir dürfen bei den Familien keinen Zwei-Klassen-Bewertung einführen. Wir schlagen vor, das Personal für die Einkommensprüfungen der Eltern einzusparen, um dieses Geld sinnvoll in zusätzliches Personal für die Kinderbetreuung zu investieren“, fordert Stadtrat Manuel Pretzl, Fraktionsvorsitzender der CSU-Fraktion.

Rathaus-CSU fordert: Verkehrswacht München finanziell unterstützen


Beatrix Burkhardt
Beatrix Burkhardt

Die Verkehrswacht München leistet einen wertvollen Beitrag zur Verkehrssicherheit und Unfallverhütung in unserer Stadt. Die CSU-Fraktion setzt sich deshalb für eine dauerhafte finanzielle Unterstützung ein.

Der Verein Verkehrswacht München kümmert sich seit vielen Jahrzehnten ehrenamtlich um das Ansinnen, die Verkehrssicherheit in München zu erhöhen. Projektleiter und Moderatoren besuchen Kindergärten und Schulen, um mit den Kindern einen sicheren Umgang im Straßenverkehr einzuüben. Kindergartenkinder lernen bei puppengestützter Verkehrssicherheitsarbeit korrektes Verhalten, Grundschulkinder trainieren mit dem Roller und dem Fahrrad. Weiterlesen

Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung an Grundschulen: CSU und SPD fordern Konzept für bedarfsgerechte Ganztagsbildung


Beatrix Burkhardt
Beatrix Burkhardt

In einem gemeinsamen Stadtratsantrag beauftragen CSU und SPD das Referat für Bildung und Sport, gemeinsam mit dem Freistaat Bayern Strukturen und Konzepte für eine hochwertige und bedarfsgerechte Ganztagsbildung im Grundschulbereich zu entwickeln. Da die Bundespolitik die Einführung eines Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder plant, ist die Landeshauptstadt München frühzeitig aufgefordert, ihr Betreuungssystem dahingehend anzupassen. Die bewährten schulischen Betreuungsangebote, wie gebundene Ganztagsschule, offene Ganztagsschule, Mittagsbetreuung, Hort und Tagesheim, sollen deshalb mit Angeboten der Jugendhilfe kombiniert werden. In Modellversuchen sollen Schulen und Jugendhilfeakteure als Ganztagskooperationspartner gemeinsam hochwertige Ganztagsbildung ausprobieren.

CSU-Stadträtin Beatrix Burkhardt, bildungspolitische Sprecherin der CSU-Fraktion, sagt: Weiterlesen

Bildungsbericht belegt: Berufliche Bildungsangebote in München sind erstklassig


Beatrix Burkhardt
Beatrix Burkhardt

Das Referat für Bildung und Sport hat heute in einer Pressekonferenz den „Münchner Bildungsbericht Berufliche Bildung 2017“ vorgestellt, der morgen im Bildungsausschuss bekanntgegeben wird. Die CSU-Fraktion ist erfreut über die vielfältigen Aus- und Weiterbildungsangebote für Jugendliche in München.

Es gibt in München 205 berufliche Schulen und 75,9 % von insgesamt 62.643 Schülerinnen und Schüler besuchten im Schuljahr 2015/2016 eine städtische berufliche Schule. Die Stadt München hat damit eine beachtliche Steuerungsmöglichkeit der beruflichen Bildungsangebote. Der zuletzt 2014 aufgelegte Bildungsbericht liefert eine detaillierte Übersicht zu beruflichen Schulen, beruflicher Erstausbildung, beruflicher Weiterbildung, dem Erwerb allgemeinbildender Schulabschlüsse, Neuzugewanderten im beruflichen Ausbildungssystem sowie Herausforderungen und Perspektiven. Das in diesem Handbuch gezeichnete Bild der Rahmenbedingungen, Angebote und Möglichkeiten im Bereich beruflicher Bildung in München ist erfreulicherweise sehr positiv. Der Ausbildungsstellenmarkt bietet eine vielversprechende Ausgangssituation für den Übergang in Ausbildung und Arbeit. Weiterlesen

Statement von Stadtrat Hans Podiuk zur CSU-Stadtratsanfrage „Ist ein bayerischer Hausmeister ein Nachteil für eine Schule?“


Stadtrat Hans Podiuk

„In ganz Bayern sprechen die Menschen wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. Nur in München, unserer Landeshauptstadt, scheint es offenbar ein schwerwiegendes Problem zu sein, wenn ein Grundschul-Hausmeister Dialekt spricht. Warum entschuldigt sich die Schule bei den Eltern dafür? Lehrer und Eltern sollten es als Bereicherung erkennen, wenn ihre Kinder mit der Sprache ihrer Heimat in Kontakt kommen. Bayerische Abstammung und das Sprechen des bayerischen Dialekts darf für niemanden in München ein Nachteil sein, im Gegenteil. Oans is sicher: A bissal Boarisch hod no nia neamd gschodt!“, sagt Stadtrat Hans Podiuk, Ehrenvorsitzender der CSU-Fraktion.

Stadt weitet Ferienangebot aus


Das Stadtjugendamt baut das Angebot an eintägigen Erlebnisreisen ab den Ferien 2018 aus. Der Kinder- und Jugendhilfeausschuss reagiert mit diesem Beschluss auf die enorme Nachfrage.

Kaum im Verkauf, ist das abwechslungsreiche Ferienangebot der Landeshauptstadt München meist umgehend ausverkauft. Die Nachfrage übersteigt das Angebot an freien Plätzen bei weitem. Bislang werden in den Ferien vorwiegend mehrtägige Workshops, Ferienzeiten und Stadtranderholungen angeboten. Die Eltern melden jedoch einen hohen Bedarf an eintägigen Veranstaltungen an. Die Stadt reagiert mit der Bewilligung von zusätzlichen Mitteln in Höhe von 100.000 Euro für den Ausbau von ca. 780 neuen Eintages-Ferienplätzen beim städtischen Anbieter und bei freien Trägern. Weiterlesen

Hilfe für Münchner Kitas: Stadt verdoppelt OptiPrax-Ausbildungsplätze


München nimmt seit einem Jahr am Modellversuch „Erzieherausbildung mit optimierten Praxisphasen“ (OptiPrax) des Kultusministeriums teil. Das neue Ausbildungsverfahren für Erzieherinnen und Erzieher mit gestrafften Ausbildungszeiten und durchgängiger Bezahlung soll diesen Beruf und die Arbeitgeberin Landeshauptstadt München attraktiver machen. Nach durchweg positiven Rückmeldungen hat der Kinder- und Jugendhilfeausschuss heute die Verdoppelung der Ausbildungsplätze genehmigt. Weiterlesen