Max-Joseph-Platz: Tiefgaragenzugänge werden verlegt


Dank einer CSU-Initiative verstellen keine Busse mehr den Max-Joseph-Platz. Nun gilt es im zweiten Schritt, den Platz vor der Oper umzugestalten und die Tiefgarageneinfahrt und -ausfahrt zu verlegen. Nach Vorstellung mehrerer Lösungsvorschlägen beschließt der Planungsausschuss demnächst eine Machbarkeitsuntersuchung für drei Varianten.

Walter Zöller

Der Max-Joseph-Platz – als zentraler Platz der Innenstadt – soll nach Wunsch des Stadtrats aufgewertet werden. Nach Abwägung aller Vor- und Nachteile für die verschiedenen Verkehrsteilnehmer schlägt das Planungsreferat letztendlich drei Varianten zur vertieften Untersuchung vor: Verlagerung der Tiefgaragenzufahrt und -abfahrt in die Maximilianstraße in zwei Untervarianten sowie in die Alfons-Goppel-Straße. „Wir favorisieren nach derzeitigem Sachstand die Verlegung der Zu- und Ausfahrten der Operntiefgarage in die Alfons-Goppel-Straße, wie wir das beantragt haben. Weiterlesen

Mehr Musik beim Feierwerk: 10 Bandübungsräume entstehen an der Adi-Maislinger-Straße


Nach Beschluss des gemeinsamen Kommunal- und Kulturausschusses entstehen auf einer Gewerbefläche an der Adi-Maislinger-Straße zehn Musikproberäume. Betrieben wird das Gebäude in Holzsystembauweise vom Feierwerk e.V.. Wegen gewerblicher Nutzung des Geländes werden die Übungsräume fünf Jahre nach Fertigstellung innerhalb Münchens umziehen. Die CSU-Stadtratsfraktion ist erfreut über diese gemischte Kultur- und Gewerbeförderung.

Das Kulturreferat beklagt einen hohen Mangel an Bandübungsräumen. Es fehlt an geeigneten Immobilien, denn v.a. die Lärmschutzstandards müssen aus Rücksicht auf die Nachbarschaft eingehalten werden. Die Zwischennutzung der Gewerbefläche an der Adi-Maislinger Straße ist ein Glücksfall: Weiterlesen

Kulturförderung: CSU unterstützt bewährte und neue Kulturprojekte


Am Donnerstag beschließt der Kulturausschuss vorberatend die Kulturförderung ab 2018. Auf der Liste stehen drei Projekte, die der CSU-Stadtratsfraktion besonders am Herzen liegen: Die Karl Amadeus Hartmann Gesellschaft, die Europäische Janusz Korczak Akademie und das Musikfestival „Stars & Rising Stars“. Die Unterstützung sämtlicher Fördervorschläge wird morgen erwartet.

Ohne städtische Zuschüsse hätten viele Kulturangebote in München keine Chance. Um Kostendeckung zu erreichen, müssten die Eintrittspreise stark anziehen oder könnten der Gesellschaft nicht mehr kostenfrei zur Verfügung stehen. Dies wiederum hätte zur Folge, dass kleine oder nicht so bekannte Angebote untergehen würden. Es ist deshalb erklärtes Ziel der CSU-Fraktion, mit der fortwährenden Kulturförderung den Kulturstandort München zu erhalten und durch die Unterstützung neuer Angebote attraktiv zu machen.

Bürgermeister Josef Schmid

„Mit dem Förderpaket möchten wir Vereine unterstützen, von deren Arbeit die Stadtgesellschaft außerordentlich profitiert. Weiterlesen

Statement von Stadtrat Richard Quaas zum CSU-Stadtratsantrag „Vorbild Nürnberg: Ansprechpartner für Männer bei der städtischen Gleichstellungsstelle!“


Richard Quaas

„Warum wir die Gleichstellungsstelle um einen männlichen Ansprechpartner ergänzen wollen? Im Zuge der aktuellen „#MeToo-Debatte“ sickert langsam die Erkenntnis durch, dass Männer ebenfalls Opfer körperlicher und sexualisierter Gewalt werden. Wir wollen und müssen uns dieser gesellschaftlichen Debatte in allen Teilbereichen stellen. Nürnberg ist uns hinsichtlich Mitarbeiterfürsorge voraus und sammelt ermutigende Erfahrungen mit ihrem männlichen Ansprechpartner. Diese Problemlagen zu thematisieren und nicht kleinzureden ist uns ein großes Anliegen. Wir setzen uns deshalb für die Ergänzung unserer Gleichstellungsstelle ein“, sagt Antragsinitiator Stadtrat Richard Quaas.

Antrag: Vorbild Nürnberg – Ansprechpartner für Männer bei der städtischen Gleichstellungsstelle!


Der Stadtrat möge beschließen:

1. In München, wird nach dem erfolgreichen Vorbild von Nürnberg, ein Ansprechpartner für Männer bei der städtischen Gleichstellungsstelle eingerichtet.
2. Die Stadtverwaltung setzt sich mit den Entscheidungsträgern und den KollegInnen in Nürnberg in Verbindung, wie dort die Stelle ausgestattet ist und schlägt dann dem Stadtrat eine Lösung für München vor.

Begründung:

Es sind nicht nur Frauen, die Opfer von körperlicher und sexualisierter Gewalt werden, sondern auch das vermeintlich starke Geschlecht, die Männer. Weiterlesen

Statement von Stadtrat Richard Quaas zur Sperrung des Max-Joseph-Platzes für Reisebusse


Richard Quaas

„Wir begrüßen die Umsetzung des CSU-Antrages, den Max-Joseph-Platz für Reisebusse zu sperren. Nach der Entrümpelung des Schilderwaldes, der ebenso auf eine Initiative der Stadtrats-CSU erfolgt ist, ist dies ein weiterer Baustein zur Verbesserung der Situation vor der Oper und der Residenz. Der Platz ist schließlich ein Stadtraum von europaweiter Bedeutung und wird durch diese Maßnahme aufgewertet. Als nächster Schritt sollte eine einheitliche Gestaltung des Platzes erfolgen. Ein neuer Plattenbelag, der vorläufig auf einer gekennzeichneten Furt als Garagenzufahrt genutzt werden kann, wäre sinnvoll. Weil eine alternative Tiefgaragenzufahrt für das Opern-Parkhaus nicht in nächster Zeit realisiert wird, muss die Gesamtsituation weiter Stück für Stück verbessert werden. Die CSU setzt sich auch in Zukunft für die Verschönerung dieses zentralen Platzes ein“, sagt Stadtrat Richard Quaas, kulturpolitischer Sprecher der CSU-Fraktion.

Antrag: Fläche im Stadtgebiet für Gastspiele von Roncalli und Co dauerhaft bereithalten!


Richard Quaas

Der Stadtrat möge beschließen:

1. Die Verwaltung wird beauftragt eine oder mehrere geeignete städtische Flächen mit Anschluss an den ÖPNV für Gastspiele von Event- oder Zeltveranstaltungen, wie z.B. den „Circus Roncalli“, „Afrika, Afrika“ oder die Dinner-Show „Teatro“ im Stadtgebiet ausfindig zu machen und langfristig dafür bereitzustellen.
2. In die Suche einzubeziehen sind auch Flächen städtischer Beteiligungsunternehmen.
3. Auf diesem Platz, bzw. den möglichen Plätzen, sollte eine minimale Infrastruktur vorhanden sein, bzw. eingerichtet werden, wie Strom-, Gas-, Wasser- und Abwasseranschlüsse.

Begründung:

In München wird es von Jahr zu Jahr schwieriger, freie und nutzbare Flächen, außer der nur eingeschränkt und zeitlich limitiert nutzbaren Theresienwiese, für mittlere bis kleinere Event- und Zeltveranstaltungen, wie den Circus Roncalli oder Dinner-Show´s, wie Teatro u.ä. zu finden. Die nutzbaren Flächen sind in den letzten Jahren in der Stadt erheblich zusammengeschrumpft, so dass solche kulturellen und unterhaltsamen Veranstaltungen, die auch zum Flair unserer Stadt gehören, in absehbarer Zeit in München nicht mehr machbar wären. Deshalb sollte die Stadtverwaltung prüfen, ob ein bis ca. vier Flächen für solche Zwecke innerhalb des Stadtgebietes auf Dauer freigehalten werden können und diese mit einer minimalen Infrastruktur mit Versorgungs.- und Entsorgungsanschlüssen ausgestattet werden können. Auch sollten diese Flächen durch den ÖPNV erschlossen sein.