Statement von Stadtrat Richard Quaas zum CSU-Stadtratsantrag „Vernichtung von günstigem Wohnraum nicht tatenlos zusehen! Eisenbahner-Genossenschaften retten“


Richard Quaas

„Die Erbpachtverträge vieler Eisenbahner-Genossenschaften laufen demnächst aus, die Wohnungen in Neuhausen sind erst der Anfang. Es stellt sich die Frage, ob diese Erbpachtverträge verlängert werden, oder ob diese Grundstücke des Bundeseisenbahnvermögens gewinnbringend verkauft werden sollen. Sollte die Bahn diese Wohnungen tatsächlich auf den Markt werfen, wäre das in München eine wohnungspolitische Katastrophe. Der Oberbürgermeister soll sich deshalb beim Bundesfinanzminister und dem Deutschen Städtetag für eine Verlängerung der Verträge oder einen Verkauf an die Genossenschaften einsetzen. Beides natürlich zu Preisen, die weiterhin günstige Mieten garantieren. Die angestammte Bevölkerung darf nicht vertrieben werden. Wir appellieren an Bahn und Bund, ihre Grundstücke unter sozialen Gesichtspunkten zu verwerten. Schließlich geht es nicht rein um Grundstücksgeschäfte, sondern um die Zukunft der Menschen, die dort teils seit Jahrzehnten wohnen“, sagt Stadtrat Richard Quaas, Innenstadtsprecher der CSU-Fraktion.

Statement von Stadtrat Richard Quaas zur Ankündigung von Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers, im kommenden Jahr nicht mehr zu kandidieren


Richard Quaas

„Nach der katastrophalen Amtszeit seiner – von Ude ins Amt gehievten – Vorgängerin hat Dr. Küppers damals in kurzer Zeit das verloren gegangene Vertrauen im Kulturreferat und außerhalb wieder umfassend hergestellt. Sowohl menschlich als auch fachlich hat er als Referent überzeugt, auch wenn man sich gegenseitig aneinander gewöhnen musste, denn der Stil war gänzlich neu hier. Ich hatte und habe den Eindruck, dass Hans-Georg Küppers kulturelle Großprojekte – wie den Volkstheater-Neubau und den Gasteig – sowie kleine Kulturveranstaltungen – wie z.B. die Stadtviertelfeste – mit gleichermaßen großer Leidenschaft begleitet. Auch wenn er oft sehr „diskret“ arbeitet, fühlt man sich als Stadtrat von ihm immer geschätzt und letztlich doch noch einbezogen. Deshalb bedauere ich seine Ankündigung, nicht noch einmal anzutreten, sehr, obgleich die persönlichen Gründe dafür – auch seinem Alter – absolut legitim sind. Hans-Georg Küppers hat Münchens Kulturlandschaft gut getan. Wir hoffen auf eine Nachfolgerin oder Nachfolger, die bzw. der sich ebenso menschlich kompetent, souverän und engagiert um unsere Kulturstadt kümmert. Vielleicht bei der einen oder anderen Entscheidung mit etwas mehr Transparenz dem Stadtrat gegenüber“, sagt Stadtrat Richard Quaas, kulturpolitischer Sprecher der CSU-Fraktion.

Statements von Stadtrat Johannn Sauerer und Stadtrat Richard Quaas zur CSU-Stadtratsanfrage „Vorprogrammiertes Chaos bei Türkeiwahlen in der Münchner Altstadt?“


Johann Sauerer

„Die Alte Bayerische Staatsbank ist der denkbar schlechteste Standort in München für ein Wahllokal zu den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen der Republik Türkei. Wahlberechtigte aus ganz Südbayern müssen bis 19. Juni mitten in die Münchner Innenstadt fahren, wenn sie ihr Wahlrecht ausüben wollen. Es ist zu befürchten, dass gerade viele Auswärtige mit dem Auto kommen wollen. Das Verkehrschaos in der Altstadt ist vorprogrammiert, die Einbahnstraßenregelung in der Kardinal-Faulhaber-Straße deutet das bereits an. Parken ist sowieso undenkbar. Wir fragen uns, ob eine Nutzung als Wahllokal überhaupt zulässig ist, wo doch die Vermieter ihre Räume als Event-Fläche anbieten. Die Verwaltung soll dies und zahlreiche weitere Fragen zur verkehrlichen Situation und Belastung klären“, fordert Stadtrat Johann Sauerer, Initiator der CSU-Stadtratsanfrage.

Richard Quaas

„Die wahlberechtigten türkischen Mitbürger sollen ihr Wahlrecht gerne bei uns ausüben dürfen. Nur warum bitte genau in der Münchner Innenstadt? Das türkische Generalkonsulat wäre gut beraten gewesen, das Wahllokal an den Stadtrand zu legen, zum Beispiel in die Messe in Riem. Dort könnten die Menschen Platz finden, ohne den engen öffentlichen Raum in der City mit Beschlag zu belegen. Neben den Verkehrseinschränkungen tun sich weitere Probleme auf. Warum wurde das von der Stadt genehmigt? Wurden Auflagen zu Toilettencontainern gemacht und sind genügend Ordnungskräfte vor Ort? Wir wollen keine unhygienischen Zustände wie seinerzeit vor dem Rumänischen Konsulat. Die Sicherheitslage bereitet uns ebenfalls Sorge, wann man an die schwierige politische Lage in der Türkei denkt. Alles in allem sind wir sehr unzufrieden mit der Situation und werden die Zustände im Auge behalten“, sagt Stadtrat Richard Quaas, Innenstadtsprecher der CSU-Fraktion.

Schauburg auf Erfolgskurs


Richard Quaas

Schauburg-Intendantin Andrea Gronemeyer stellte im Kulturausschuss das Programm für die Spielzeit 2018/2019 vor und zog ein Resümee der letzten Zeit. Die CSU-Fraktion ist begeistert über die große Nachfrage.

Andrea Gronemeyer übernahm mit der Spielzeit 2017/2018 die Intendanz an der Schauburg, dem Theater für junges Publikum der Landeshauptstadt München. Eine Auslastung von 97 % zeigt, dass dieses engagierte und interessante Theater Kinder und Jugendliche begeistert.

„Die Entwicklung der Schauburg ist sehr erfreulich, seit Andrea Gronemeyer die Intendanz übernommen hat. Sie hat das Jugendtheater erfolgreich nach seiner ursprünglichen Bestimmung ausgerichtet. Das junge Publikum ist mit Begeisterung zurückgekehrt. Erfreulich, dass erwachsene Stadtteilvertreter feststellen, dass das Viertel sein Stadttheater verloren hätte. Wir sind gespannt auf die nächste Spielzeit und wünschen Andrea Gronemeyer weiterhin viel Glück und Erfolg“, sagt Stadtrat Richard Quaas, kulturpolitischer Sprecher der CSU-Fraktion.

Musikstadt München – CSU-Initiative auch für Rock- und Pop-Musikszene!


Richard Quaas

Das Kulturreferat gibt in einem umfassenden Bericht eine Bestandsaufnahme zum Situation der Popularmusik in München wieder. Referatsübergreifend werden Förder- und Fortbildungsmöglichkeiten realisiert und weiterentwickelt. Die CSU-Fraktion ist begeistert über die dynamische Vielfältigkeit der Münchner Popmusikszene.

Was ist eigentlich Popmusik? Eine allgemeingültige Definition gibt es nicht, da sich die Musikrichtungen ständig weiterentwickeln. Eine Bestandsaufnahme zeigt, wie unglaublich aktiv die Münchner Musikszene ist: Geschätzt 1.500 Bands treten auf oder proben in München und ca. 2.500 Menschen erwirtschafteten in 2014 574 Millionen Euro in der Musikwirtschaft. Die Ausbildungs-, Fortbildungs-, Beratungs- und Förderangebote sind mannigfaltig. Weiterlesen

Statement von Stadtrat Richard Quaas zum CSU-Stadtratsantrag „Tierpark-App für Hellabrunn“


Richard Quaas

„Wir haben das Smartphone stets zur Hand, um Informationen abzurufen oder Fotos zu schießen. Die Zeit ist reif für die Entwicklung einer Münchner Tierpark-App. Die mehrsprachige Digitalisierung der Daten über Hellabrunn, die Tiere und das Gelände hat den Vorteil, dass die Informationen stets aktuell und lebendig gehalten werden. Im Frühjahr kommen jedes Jahr viele Tierbabys zur Welt, entsprechende Hinweise für die Besucher wären toll. Die App des Berliner Zoos informiert die Besucher zusätzlich mit einem Alarm, wenn Tierfütterungen anstehen. Im Idealfall zeigt ein integrierter Zoo-Plan an, wo man sich gerade befindet und welche Tiere in der Nähe zu bestaunen sind. Einmal heruntergeladen, würde diese Zoo-App zusätzlich die Kundenbindung steigern, indem die User stets Neuigkeiten zugesendet bekommen. Wir wollen mit unserem Vorschlag den Kundenservice erweitern und Menschen für Hellabrunn begeistern“, sagt Stadtrat Richard Quaas.

Statement von Stadtrat Richard Quaas zum CSU-Stadtratsantrag „Münchens Innenstadteinzelhandel unterstützen – Baustellen als einheitliche Werbefläche“


Richard Quaas

„Baustellen in München: Wohin man sieht wird gebuddelt und gebaut was das Zeug hält. In der Innenstadt werden uns prominente Baustellen über Jahre begleiten, wie die Einrichtungen für die Zweiter Stammstrecke oder am Sendlinger Tor. Ansehnlich sind solche Baustellen nicht. Umso wichtiger ist es, sie ordentlich einzufassen. Die Baustellenzäune müssen gewissen optischen Ansprüchen genügen, nackte Bretterwände sind hässlich und verschandeln das Stadtbild. Wir schlagen vor, einheitlich die ansprechende Marke „einfach München“ von München Tourismus als Gestaltungsgrundlage für Baustelleneinrichtungen und Absperrungen zu verwenden. Betroffene Unternehmen sollen die Chance bekommen, diese Flächen als Werbe- und Hinweisfläche zu nutzen. Dadurch unterstützen wir die Geschäfte in dieser hinsichtlich Umsatz schwierigen Phase. München muss sich ordentlich präsentieren“, sagt Stadtrat Richard Quaas.