Statement von Stadtrat Manuel Pretzl zum CSU-Antragspaket „Mehr Lebensqualität durch bessere Architektur“


Manuel Pretzl
Manuel Pretzl

„München braucht mehr ansprechende Architektur. Viereckige Kästen mit Flachdächern und glatten Fassenden dominieren die uniformen Neubaugebiete. Warum entstehen überhaupt keine Satteldächer mehr, warum schaffen wir keine lauschigen Innenhöfe oder arbeiten mit modernen Formen an den Fassaden? Innovative Entwürfe, die das Münchner Lebensgefühl widerspiegeln, werden in den städtebaulichen Wettbewerben von einer Clique von Architekten regelmäßig ausgebremst. Unser Eindruck: Uniformes Rasterdenkens und eine bestimmte architektonische Schule diktieren die Entscheidungsfindung, die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger sind nachrangig. Wir müssen die Stadt von den Architekten zurückholen, indem wir unsere Wettbewerbe umbauen und die Berufung einzelner Architekturbüros zeitlich begrenzen. Wenn wir durch bessere Architektur die Lebensqualität erhöhen, akzeptieren die Menschen Nachverdichtung und höhere Wohnhäuser. München wächst rasant, doch die Münchnerinnen und Münchner dürfen nicht auf der Strecke bleiben. Akzeptanz von ansprechenden Entwürfen schafft Identifikation mit dem eigenen Wohnviertel“, sagt Stadtrat Manuel Pretzl, Fraktionsvorsitzender der CSU-Stadtratsfraktion.

Antwort: Carl-Wery-Straße


Carl-Wery-Straße  / © sveta / Fotolia.com.
Carl-Wery-Straße
/ © sveta / Fotolia.com.

Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung antwortet auf die Anfrage von Fraktionsvorsitzenden, Stadtrat Hans Podiuk und Stadtrat Walter Zöller „Carl-Wery-Straße“ vom 27.09.2016:

Link zur Antwort des Referats für Stadtplanung und Bauordnung

 

Anfrage: Weitere Befreiungen von Festsetzungen des Bebauungsplans rechtswidrig?


Weitere Befreiungen von Festsetzungen des Bebauungsplans rechtswidrig?  / © sveta / Fotolia.com.
Weitere Befreiungen von Festsetzungen des Bebauungsplans rechtswidrig?
/ © sveta / Fotolia.com

 

Im Zuge der Berichterstattung über die Feststellung der Regierung von Oberbayern, dass die Befreiungen von den im Bebauungsplan Carl-Wery-Straße festgelegten Größen rechtswidrig sind, ist eine weitere Adresse im 16. Stadtbezirk bekannt geworden.

So soll das geplante Bauvorhaben Irma-Uhrbach-Straße / Ludwig-Ehrhard-Alle ebenfalls wesentlich von den Festsetzungen des Bebauungsplans abweichen.

Wir fragen deshalb:

Weiterlesen

Anfrage: Carl-Wery-Straße


Gewofag-Baupläne an der Carl-Wery-Straße / © sveta / Fotolia.com.
Gewofag-Baupläne an der Carl-Wery-Straße
/ © sveta / Fotolia.com

 

Laut Bescheid der Regierung von Oberbayern ist die Genehmigung der Gewofag-Baupläne an der Carl-Wery-Straße in Neuperlach-Süd rechtswidrig. Die Stadt hat von der Festsetzung des geltenden Bebauungsplans zur Zahl der Vollgeschosse von ursprünglich sechs auf nunmehr acht Vollgeschosse und zu Geschossflächen eine Befreiung erteilt. Die Regierung kommt nach Prüfung der Unterlagen zu dem Schluss, dass die Voraussetzungen für eine Befreiung von den im Bebauungsplan festgelegten Größen nicht vorliegen. Es hätte vielmehr ein Verfahren zur Änderung des geltenden Bebauungsplans durchgeführt werden müssen, so die Aufsichtsbehörde.
Der dringend nötige Wohnraum, darf nicht dazu führen, dass die formalen Vorgaben nicht eingehalten werden.

Ich frage deshalb:

Weiterlesen

Antrag: „Eingangstor“ zur Wohnsiedlung am Perlacher Forst


Manuel Pretzl
Manuel Pretzl

 

Der Stadtrat möge beschließen:

Die Verwaltung wird beauftragt, das Verfahren für einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan für das gesamte Areal zwischen Fasangarten-, Minnewit- und Pennstraße einzuleiten.

Begründung:
Weiterlesen