Bessere Orientierung auf Münchner Friedhöfen


Der Gesundheitsausschuss hat vorberatend die Einführung eines Leit- und Orientierungssystems auf allen städtischen Friedhöfen beschlossen. Ein guter Service für alle Besucherinnen und Besucher, findet die CSU-Stadtratsfraktion.

Der Münchner Waldfriedhof umfasst 64.500 Grabstätten und ist 170 Hektar groß. Auf dem weitläufigen Aral kann man sich leicht verirren. Zwar wurden nach einem CSU-Antrag aus dem Jahr 2013 Schilder aufgestellt, welche die Besucherinnen und Besucher zu den Ausgängen leiten. Orientierungsmöglichkeiten fehlen jedoch, ebenso auf allen anderen Münchner Friedhöfen.
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Obermenzing: Wiederbetrieb des Kirchenfriedhofs von St. Georg


Der Gesundheitsausschuss hat heute für die Wiederinbetriebnahme des Kirchenfriedhofs von St. Georg gestimmt. 1925 fand dort die letzte Beerdigung statt, 1970 wurde der Friedhof aufgelöst.

Bürgermeister Josef Schmid

„Seit 2 Jahren haben die Obermenzinger dafür gekämpft, heute hat der Stadtrat entschieden: Der Friedhof von St. Georg wird wieder in Betrieb genommen. Ich freue mich, dass die Dorfkirche damit ihren traditionellen sozialen und kirchlichen Mittelpunkt im Sinne der Obermenzinger wieder einnehmen kann. Und: Ich freue mich, dass ich als Bürgermeister wesentlich dazu beitragen konnte“, sagt Bürgermeister Josef Schmid.
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Antwort: Kriegsgräberstätte Nordfriedhof – Instandsetzungsmaßnahme auf dem Gräberfeld für Bombenopfer des 2. Weltkriegs


Dr. Reinhold Babor
Dr. Reinhold Babor

Das Referat für Gesundheit und Umwelt antwortet auf die Stadtratsanfrage „Kriegsgräberstätte Nordfriedhof – Instandsetzungsmaßnahme auf dem Gräberfeld für Bombenopfer des 2. Weltkriegs“ von Stadtrat Dr. Reinhold Babor vom 05.10.2016:

Antwort des Referats für Gesundheit um Umwelt

Anfrage: Kriegsgräberstätte Nordfriedhof – Instandsetzungsmaßnahme auf dem Gräberfeld für Bombenopfer des 2. Weltkriegs


Dr. Reinhold Babor
Dr. Reinhold Babor

Der Gesamtzustand des Gräberfeldes hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich verschlechtert, da die kleinen Namenssteine durch ihr Eigengewicht mehr und mehr im Boden versinken, teilweise schon zugewachsen und so nicht mehr lesbar sind.
Es kommt zu Beschwerden von Angehörigen und Besucher gerade um Allerheiligen. Am 01. November richtet der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge alljährlich die Gedenkfeier am Gräberfeld für die über 7.000 Bombenopfer Münchens aus.
300.000 Menschen waren obdachlos. Handlungsbedarf ist gegeben. Die Namen der über 2.000 Toten am Gräberfeld sollen wieder deutlich sicht- und lesbar werden, da noch viele Angehörige leben. Daher muss die Namenskennzeichnung und die Einzelgrabkennzeichnung erhalten bleiben.

Da die Stadt die Anlage mit staatlicher Unterstützung erhält und pflegt, ergeben sich Fragen:
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Anfrage: Alter Südlicher Friedhof – Ein Kulturerbe der Extraklasse beschmiert!


Richard Quaas
Richard Quaas

 

Der Alte Südliche Friedhof an der Thalkirchnerstraße ist ein einzigartiges Kulturdenkmal mitten in München und hat in seiner Bedeutung, nicht übertrieben, europäischen Rang!
Diese kulturhistorisch höchst interessante Friedhofsanlage gehört zu den schönsten erhaltenen Friedhöfen, die es in Deutschland und Mitteleuropa gibt und ist auch eine Oase der Ruhe und Stille für Anwohner und Besucher. Dieses Kulturdenkmal steht selbstredend unter Denkmalschutz und seit langen Jahren werden die zunehmend verfallenden historischen Grabmäler aufwändig restauriert und renoviert. Auch die eindrucksvolle hohe Friedhofsmauer aus roten Ziegeln wurde vor ein paar Jahren mit großem Aufwand in einen denkmalwürdigen Zustand versetzt.
Leider „zieren“ zwischenzeitlich fast flächendeckend Schmierereien und Graffitis bis zu einer Höhe von etwas über 2 Metern diese wunderbare alte Mauer und verunstalten damit das Baudenkmal massiv. Leider wird ganz offensichtlich nichts dagegen unternommen, die Schmierereien zügig wieder zu entfernen, um so Nachahmungseffekte zu vermeiden, wie man aus Erfahrung weiß.
Es wäre bei dieser Art der angerichteten Schäden durchaus auch vertretbar, die Mauer mit einem Überwachungssystem auszustatten, um wenigstens der Täter habhaft zu werden und die angerichteten Schäden von ihnen bezahlen zu lassen.

Ich frage deshalb den Oberbürgermeister:

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