Statement von Stadtrat Richard Quaas zur Ankündigung von Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers, im kommenden Jahr nicht mehr zu kandidieren


Richard Quaas

„Nach der katastrophalen Amtszeit seiner – von Ude ins Amt gehievten – Vorgängerin hat Dr. Küppers damals in kurzer Zeit das verloren gegangene Vertrauen im Kulturreferat und außerhalb wieder umfassend hergestellt. Sowohl menschlich als auch fachlich hat er als Referent überzeugt, auch wenn man sich gegenseitig aneinander gewöhnen musste, denn der Stil war gänzlich neu hier. Ich hatte und habe den Eindruck, dass Hans-Georg Küppers kulturelle Großprojekte – wie den Volkstheater-Neubau und den Gasteig – sowie kleine Kulturveranstaltungen – wie z.B. die Stadtviertelfeste – mit gleichermaßen großer Leidenschaft begleitet. Auch wenn er oft sehr „diskret“ arbeitet, fühlt man sich als Stadtrat von ihm immer geschätzt und letztlich doch noch einbezogen. Deshalb bedauere ich seine Ankündigung, nicht noch einmal anzutreten, sehr, obgleich die persönlichen Gründe dafür – auch seinem Alter – absolut legitim sind. Hans-Georg Küppers hat Münchens Kulturlandschaft gut getan. Wir hoffen auf eine Nachfolgerin oder Nachfolger, die bzw. der sich ebenso menschlich kompetent, souverän und engagiert um unsere Kulturstadt kümmert. Vielleicht bei der einen oder anderen Entscheidung mit etwas mehr Transparenz dem Stadtrat gegenüber“, sagt Stadtrat Richard Quaas, kulturpolitischer Sprecher der CSU-Fraktion.

Kulturförderung: CSU bewilligt Steigerung der Zuschüsse


 

München steigert nächstes Jahr die Zuwendungen für Kultureinrichtungen. Wie von der CSU-Fraktion beantragt, bekommt beispielsweise das Metropoltheater eine dauerhafte Förderung. Auch der Münchner Bachchor erhält dringend notwendige finanzielle Unterstützung.

Die Liste der von der Landeshauptstadt München geförderten Kultureinrichtungen und Vereine ist lang und wird nächstes Jahr sogar noch länger. Weiterlesen

Antrag: August-Seidel-Jahr 2020 – 200. Geburtstag des Münchner Landschaftsmalers würdigen


August-Seidel-Jahr 2020 © dred2010 / Fotolia
August-Seidel-Jahr 2020
© dred2010 / Fotolia

Der Stadtrat möge beschließen:

Die Landeshauptstadt München begeht den 200sten Geburtstag des Münchner Landschaftsmalers August Seidel im Jahre 2020. Zu Beginn des Jahres soll eine Ausstellung von Seidels Werken durch das Kulturreferat in der Rathausgalerie stattfinden. Das Münchner Stadtmuseum und das Lenbachhaus werden gebeten, in Zusammenarbeit mit privaten Sammlern, im Laufe des Jahres eine Ausstellungsreihe zu August Seidel sowie dem Übergang von der Spätromantik zum Realismus zu präsentieren.

Begründung:
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Anfrage: Lutherjahr 2017 – welche Aktivitäten sind seitens der Stadt geplant?


Richard Quaas
Richard Quaas

Im Jahr 2017 wird der Beginn der Reformation durch Martin Luther vor 500 Jahren festlich begangen. Es wurde unlängst zum Lutherjahr ausgerufen, deutschland- und weltweit sind viele Veranstaltungen und Feste geplant. Die Übersetzung der Bibel ins Deutsche und der Verbreitung durch den modernen Buchdruck wird häufig als die Geburtsstunde der deutschen Sprache bezeichnet. Es ist unzweifelhaft Luthers Verdienst, die bestehenden deutschen Sprachen Nieder- und Oberdeutsch in einen gewissen sprachlichen Rahmen gebracht zu haben. Unabhängig davon blieben unzählige Dialekte und Mundarten erhalten.

Ich frage deshalb den Oberbürgermeister:
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Antrag zur dringlichen Behandlung für den Kulturausschuss am 24.11.2016: Vorgänge bei den Münchner Kammerspielen aufklären


Dem Stadtrat wird berichtet, wie sich die Situation bei den Münchner Kammerspielen darstellt. Dabei ist insbesondere darauf einzugehen, wie sich die Besucherzahlen, die Abonnentenzahlen und die Finanzen entwickelt haben. Zudem soll zu den Hintergründen der jüngsten Kündigungen von Brigitte Hobmeier, Katja Bürkle und Anna Drexler, der Altersstruktur des Ensembles und der Ausrichtung der Kammerspiele Stellung genommen werden.

Begründung:
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Antwort: Öffnung städtischer Dachflächen für Kultur & Sport – zumindest temporär!


Kristina Frank
Kristina Frank

Das Kommunalreferat antwortet auf den Antrag von Stadträtin Kristina Frank „Öffnung städtischer Dachflächen für Kultur & Sport – zumindest temporär!“ vom 25.08.2015:

 

Link zur Antwort des Kommunalreferats

 

Antrag: Ausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“ auch nach München holen!


Ausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“ auch nach München holen!
Ausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“ auch nach München holen!

 

Das Kulturreferat und das Referat für Bildung und Sport werden beauftragt, die ab 2017 von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Deutschen Historischen Museum in Berlin herausgegebene Ausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“ auch nach München zu holen und geeignete Orte für die Präsentation in stadtteilkulturellen Zentren und Schulen dafür zu suchen.

Begründung:

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