U 5 nach Pasing: Planungen laufen auf Hochtouren


Manuel Pretzl
Manuel Pretzl

Die Planungen der Verlängerung der U 5 vom Laimer Platz nach Pasing werden konkreter: Planfeststellungen werden beantragt oder vorbereitet, Bauleistungen vorgezogen ausgeschrieben und 9 U-Bahn-Experten eingestellt. Dieses Vorgehen ist ganz im Sinne der CSU-Stadtratsfraktion.

Sie ist beschlossene Sache, die U-Bahn-Verlängerung vom Laimer Platz nach Pasing. Doch vom Beschluss zum Baubeginn sind etliche Zwischenschritte fällig. Der Bauausschuss hat heute einige Punkte bewilligt: Planfeststellungen werden beantragt oder vorbereitet, Bauleistungen vorgezogen ausgeschrieben und 9 U-Bahn-Experten eingestellt. Außerdem steht das Baureferat in engem Austausch mit der Deutschen Bahn. In der Stadtratsvorlage ist die Streckenführung dargestellt: Vom Laimer Platz geht es über das Pasinger Knie nach Pasing. Anfangs im Schildvortrieb mit Öffnung nach oben, später im bergmännischen Vortrieb unterirdisch. Die Baustelleneinrichtungen werden beachtlich, weshalb auf Lärm- und Immissionsschutz im Wohngebiet besonders geachtet wird.

Stadtrat Manuel Pretzl, Fraktionsvorsitzender der CSU-Fraktion, begrüßt diese Planungsfortschritte: „Diese U-Bahn-Verlängerung nach Pasing hat für uns aus verkehrspolitischer Sicht eine sehr hohe Priorität. Der Münchner Westen muss besser angebunden und Pasing als großer Umsteigebahnhof konzipiert werden. Da macht es eben Sinn, sobald wie möglich den zweiten Schritt zu tun, indem auch Freiham an das U-Bahn-Netz angehängt wird. Diese Überlegungen müssen die Planer im Blick behalten.“

U5 nach Pasing


Mehrere Tageszeitungen berichten heute davon, dass sich laut Aussage des Oberbürgermeisters die Kosten für den Bau der U5 vom Laimer Platz zum Bahnhof Pasing auf 500 Mio. Euro belaufen werden. Dazu kommentiert der Vorsitzende der CSU-Fraktion, Stadtrat Hans Podiuk:

Hans Podiuk, Fraktionsvorsitzender

„Die Fertigstellung der U5 nach Pasing ist eine unerlässliche Maßnahme für den Ausbau des ÖPNV in München und eine langjährige Forderung der CSU. Sie ist ein Lückenschluss, verbindet das S-Bahn-Netz mit dem U-Bahn-Netz und hat damit einen unschätzbaren Mehrwert für das gesamte ÖPNV-Netz. Vor diesem Hintergrund haben wir uns in der Kooperationsvereinbarung mit der SPD darauf geeinigt, den Bau der  U-Bahn nach Pasing als ein Hauptprojekt dieser Wahlperiode politisch zu realisieren. An diesem Ziel halten wir fest.“