Städtische Stellenbesetzungen: Stadtrat wählt IT-Referenten und beruft neue Direktorin des NS-Dokumentationszentrums


Der Münchner Stadtrat wählt Thomas Bönig zum neuen IT-Referenten. Gleichzeitig wird Prof. Dr. Mirjam Zadoff zur neuen Direktorin des NS-Dokumentationszentrums ernannt. Die CSU-Stadtratsfraktion gratuliert beiden Wunschkandidaten zu ihren neuen Positionen.

Kristina Frank

„Thomas Bönig hat uns in zwei Vorstellungsrunden überzeugt. Er bringt aus seiner bisherigen beruflichen Tätigkeit Fachwissen sowie Verwaltungserfahrung und damit das Potential für die Leitung der städtischen IT mit. Große Aufgaben warten auf unseren neuen IT-Referenten: Der Umbau des Drei-Häuser-Modells hin zu einem zuverlässigen IT-Dienstleister wird – neben der Modernisierung und Digitalisierung der städtischen IT – eine zentrale Herausforderung sein. Wir erwarten uns funktionierende Strukturen, in denen sich die Mitarbeitenden gut aufgehoben fühlen und die Münchner ihre Behördengänge effizient auch von zu Hause erledigen können. In diesem Sinne: Viel Erfolg und ran an die Arbeit!“, sagt Stadträtin Kristina Frank, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CSU-Fraktion. Weiterlesen

Städtische IT-Reform: SWM soll sich um Schul-IT kümmern


Der Stadtrat hat heute vorberatend beschlossen, die Überführung des pädagogischen Netzes des Referats für Bildung und Sport (RBS) bis Ende 2019 in eine Tochtergesellschaft der Stadtwerke München GmbH (SWM) zu prüfen. Ziel ist es, den Schulen eine moderne IT-Ausstattung zur Verfügung zu stellen. Die CSU begrüßt den ersten Schritt der IT-Reform.

Im Februar hat der Stadtrat die wegweisende Entscheidung getroffen, die städtische IT neu zu organisieren. Weiterlesen

CSU und SPD einigen sich auf Neuorganisation der städtischen IT


Neuorganisation der städtischen IT © chagin / Fotolia
Neuorganisation der städtischen IT
© chagin / Fotolia

Die Stadtratsfraktionen von CSU und SPD haben sich heute auf die Eckpfeiler für die Neuorganisation der städtischen IT verständigt:

1. Gegründet werden soll ein eigenes IT-Referat mit einem dann für die gesamte städtische IT zuständigen Referenten. Dieser soll noch in diesem Jahr seine Arbeit aufnehmen. Dem zu gründenden Referat wird zunächst der Eigenbetrieb it@M unterstellt. Die städtischen Referate behalten eigene IT-Einheiten, die sich jedoch künftig auf das fachliche Anforderungsmanagement konzentrieren sollen. Auch soll es weiterhin an allen großen Standorten der Stadt einen „Vor-Ort-Support“ geben, um IT-Ausfälle so schnell wie möglich zu beheben beziehungsweise im besten Fall ganz zu vermeiden.

2. Parallel wird die Gründung einer Betriebs-GmbH geprüft, in die der Eigenbetrieb überführt werden soll, sobald die wesentlichen Voraussetzungen (u. a. Klärung der Umsatzsteuerpflicht) vorliegen. Die GmbH bietet die Voraussetzung für ein flexibleres Personalmanagement und mehr unternehmerische Freiheit.

3. Die IT in den Schulen und Kindertageseinrichtungen soll in einem ersten Schritt in eine bei den Stadtwerken München angegliederte GmbH integriert werden. Dies ist sinnvoll, damit den Bildungseinrichtungen und somit den Schülerinnen und Schülern künftig zeitnah gute Lernbedingungen mit Unterstützung von leistungsfähiger Hard- und Software geboten werden können. In einem zweiten Schritt soll mittelfristig eine Umgliederung an die noch zu gründende Betriebs-GmbH geprüft werden.
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